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Kameradinnen und Kameraden,

erneut haben wir uns hier in Marienfels versammelt um auf das Unrecht hinzuweisen, daß unseren Toten kameraden angetan worden ist.


Marienfels war ein Sinnbild für eine Stadt, die mit ihrer Geschichte bewußt umgegangen ist. Ein ort an dem über Jahrzehnte ein würdiges Gedenken an unseren gefallen Kameraden möglich war, ohne das sich jemand daran störte. Warum es niemanden störte, daß sich trotz der antideutschen Hetze dieser verkommenen Republik jedes Jahr hier soldaten in Harmonie mit der Bevölkerung versammelten und jung und alt eine vorbildliche Zusammenarbeit zur Ehrung aller gefallen Soldaten entwickelten ist ein Resultat der Marienfelser Stadtgeschichte.

Im Winter 1939/40 entwickelten die Einwonher des Ortes Marienfels eine enge freundschaftliche Beziehung mit den jungen Soldaten der 8. Kompagnie der Leibstandarte SS Adolf Hitler. Die Leibstandarte lag zu dieser Zeit in dieser Region einsatzbereit für den Westfeldzug.

Die gemeinsame Trauer um liebgewordene Kameraden und Freunde gab nach dem Krieg den Anlaß zur Errichtung des Ehrenmals zum Gedenken an alle Opfer des Krieges in Marienfels. Im Jahre 1971 wurde mit der Gemeinde ein 30 jähriger Vertrag geschlossen und seither trafen sich jedes Jahr zum Volkstrauertag Hunderte von heimgekehrten Angehörigen des ehemaligen I. SS-Panzerkorps um gemeinsam mit vielen Bürgern der Kriegstoten zu gedenken und Kränze nieder zu legen. Das alles endete nachdem am 30. April 2004 dieses Denkmal nach jahrelanger Hetze von Unbekannten zerstört wurde. Schändungen dieses Denkmals und damit Angriffe auf das Andenken tapferer Soldaten gab es schon früher. Die kriminelle Energie erreichte an diesem Tag allerdings neue Qualität. Eine neue Qualität die nur mit dem Rückhalt durch etablierte Politiker wie dem Marienfelser Bürgermeister Haarlos möglich war. Haarlos war der Brunnenvergifter, der sich energisch für den Abriß des Denkmals eingesetz hatte und das Klima für die Zerstörung geschaffen hat.

Nachdem der zwischen dem Kameradschaftsverband von Uberlebenden des I. Panzerkorps der Waffen-SS und der Stadt Marienfels geschlossene Pachtvertrag nicht verlängert werden solte, überlegte Bürgermeister Haarlos nicht lang und forderte den Kameradschaftverband dazu auf das Denkmal bis zum 1. September 2003 zu entfernen.

Mit der Welle des Widerstandes, die ihm dafür entgegenschlug, hatte er aber wohl nicht gerechnet. Das denkmal war ein Teil der Marienfelser Stadgeschichte, die den älteren Bewohnern von Marienfels noch lebhaft vor Augen schwebte. Die Chancen, daß dem Bürgermeistern so verhaßte Denkmal erhalten bleiben würde wuchsen mit jedem Tag.

Mit der Gewißheit, daß das Denkmal erhalten bleiben würde kamen aber auch diejenigen, die das Denkmal aus Hass in einer Nacht und Nebelaktion zerstörten. Die politik hatte die Richtung vorgegeben und das Gesindel der Antifa führte die Pläne aus.

Wir haben davor gewarnt, Hand an dieses Ehrenmal anzulegen und die Ehre der Toten zu beleidigen. Wir haben versprochen, daß wir nicht lockerlassen werden bis in Marienfels wieder würdig unseren Toten gedacht werden kann. Mit dem heutigen Aufmarsch beweisen wir erneut, daß wir unseren Schwur nicht brechen werden: Treue um Treu, Kameraden!

Ich stehe heute hier als Niederländer, der den gefallen Helden der 8. Kompanie der Leibstandarte SS Adolf Hitler gedenken will und fordere mit Euch zusammen den Wiederaufbau des Denkmals, um zu unterstreichen, daß das Gedenken an die Gefallenen der Waffen-SS ein Gedenken an die ersten Soldaten ist, die für die Idee eines vereinten Europas gekämpft haben. Einem Europa der Vaterländer!

Wir werden nicht ruhen bis hier in Marienfels wieder ein würdiges Gedenken möglich sein wird und das Denkmal wieder mit alten Inschrift „Die Toten der Kriege mahnen die Welt zum Frieden“ steht.

„ Die Toten der Kriege mahnen die Welt zum Frieden“, solang aber ihr Frieden nicht wieder hergestellt ist, stehen wir hier in Marienfels in Kampf mit dem System!

Und eins ist schon jetzt klar: Wir kommen wieder!



Constant Kusters.
28 mei 2005.


 Partijvoorzitter
 Constant Kusters
 Marienfels 28.05.2005